Rindsgulasch
Klassisch 
ZUTATEN: für sechs bis acht Personen
2-2,5 kg 
2-3 EL 
50 g 


1 gestrichener EL 
circa 1 kg 
2-3 
2 gehäufte EL 
2 EL 
1 Glas 

nach Belieben je ½ 
eventuell 1 Bund 
Wadfleisch (oder vom Bug oder den Rippen)
Öl oder Schmalz
durchwachsener Bauchspeck in Scheiben
Salz
Pfeffer
Kümmel
Zwiebeln
Knoblauchzehen
Delikatesspaprika
Essig
Weißwein (nach Gusto)
Rosenpaprika zum Schärfen
grüne und rote Paprikaschote
Schnittlauch
ZUBEREITUNG:
Das Fleisch in nicht zu kleine Würfel schneiden, circa 3 bis 5 Zentimeter. Denn: Je größer das Fleischstück, desto saftiger bleibt es nach dem Schmoren. Kleine Würfel können leicht zu trocken geraten. 
Fleichwürfel werden portionsweise angebraten; Rechte: WDR (TV-Bild)

Öl oder Schmalz in einem großen, mehr flachen als hohen Topf erhitzen. Die Fleischwürfel portionsweise darin anbraten. Immer nur so viele hineingeben, wie nebeneinander auf dem Topfboden Platz haben. Zunächst unbewegt braten lassen, bis sich die Würfel leicht vom Topfboden lösen, dann umwenden und auf allen Seiten kräftig anbraten. Dabei ausreichend salzen, pfeffern und ruhig auch jetzt bereits den Kümmel hineinstreuen. (Wer nicht gern auf die Samen beißt, hackt sie zuvor mit einem großen Messer klein.)
Die Zwiebeln werden fein gewürfelt oder in Streifen gehobelt; Rechte: WDR (TV-Bild)

Erst wenn alles Fleisch angebraten ist, den Speck hinzufügen, den Sie mittlerweile in feine Streifen oder Würfel geschnitten haben. Inzwischen auch die Zwiebeln fein würfeln oder in schmale Streifen hobeln – sie sollen später schmelzen und die Sauce binden – und den Knoblauch hacken. Alles hinzufügen und kurz schmurgeln lassen.
Paprizierung; Rechte: WDR (TV-Bild)

Anschließend wird „papriziert“: Das Pulver gleichmäßig über die brutzelnden Fleischwürfel streuen, dabei den Topf vom Herd ziehen und sofort alles mit Essig beträufeln – auch das verhindert, dass der Paprika zu heiß wird, entlockt ihm sein intensives Rot und gibt der Sauce Geschmack. Gründlich umrühren, bis alles rot leuchtend davon überzogen ist.
Das Rindfleisch soll langsam und leise schmurgeln; Rechte: WDR (TV-Bild)

Wer mag, löscht dann mit einem Glas Wein ab, das schadet nicht, ist aber nicht nötig – Wasser allein tut es wirklich auch! Immer nur glasweise Wasser angießen, nicht alles einfach damit bedecken. Es soll langsam und leise schmurgeln, nicht in viel Flüssigkeit kochen!

Zugedeckt das Gulasch leise garen, immer wieder überprüfen und gegebenenfalls Wasser nachgießen und vor allem umrühren. Das ist wichtig, damit die Zwiebeln schön zerfallen und die Sauce binden, aber auch, damit die Fleischwürfel immer wieder von oben nach unten im Topf befördert werden.

Nach etwa zweieinhalb Stunden (es dürfen auch drei sein) ist das Gulasch fertig, es wird jetzt abgeschmeckt, vor allem mit Rosenpaprika geschärft. Nach Belieben kann man noch Gemüsepaprika in feine Streifen oder Würfelchen schneiden und einige Minuten mitschmurgeln lassen. Oder Schnittlauchröllchen einrühren.

Beilage: Salzkartoffeln passen wunderbar, es genügt aber auch ein einfaches, dickes Bauernbrot.